Drucken

Lesenswert 01/17

Die Vorbereitung eines Auslandsengagements bedarf einer soliden Entscheidungsgrundlage. Die Blog-Serie „Lesenswert“ möchte mit Fundstücken zur Entscheidung beitragen. Unter anderem im Finder-Fokus der Ausgabe 01/17: ein Artikel über das Europäische Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit dem Süden Afrikas, ein Spezial zu aktuellen Chancen und Risiken in der Region und ein Ausblick auf Themen, die den Subkontinent in 2017 bewegen werden.

  • Die bundeseigene Außenwirtschaftsförderungs-gesellschaft Germany Trade & Invest ist Herausgeberin des Specials „Subsahara-Afrika – Zukunftsmärkte mit Herausforderungen“ (2017), das einen Überblick über die Märkte südlich der Sahara, ihre aktuellen Chancen, Risiken und Besonderheiten gibt. Demnach sind die zukünftigen Wachstumsmotoren der Region die Urbanisierung, die regionale Integration und eine wachsende Privatwirtschaft. Die 32-seitige Publikation ist kostenlos und kann auf der Webseite der GTaI (Bestellnr. 20882) nach kurzer Registrierung (kostenlos) heruntergeladen werden.
  • Die Brookings Africa Growth Initiative ist Herausgeberin des Reports “Foresight Africa – Top Priorities for the Continent in 2017”. Der seit 2010 jährlich erscheinende Bericht befasst sich mit Themen, die laut Einschätzung von afrikanischen Wissenschaftlern und Forschern im kommenden Jahr für die Wirtschaftsentwicklung in Afrika von großer Bedeutung sein werden. Zu ihnen gehören die Bewältigung der Rohstoffkrise, die Förderung von Investitionen und städtebaulicher Entwicklung sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen und Rahmenbedingungen für Innovationen.
  • Das German Institute of Global and Area Studies (GIGA) ist Verfasserin der Publikationsreihe „GIGA Focus Afrika“, die Analysen zu wirtschaftlichen, politischen und sozialen Themen bietet. Die aktuelle Ausgabe setzt sich unter dem Titel „Umstrittene Freihandelsabkommen mit der EU: Afrika unter (Handels-)Druck“ (Dezember 2016) kritisch mit der wechselseitigen Handelsöffnung zwischen der EU und Botswana, Namibia, Lesotho, Südafrika und Swasiland und ihren Auswirkungen auseinander. Für eine erfolgreiche Handelspartnerschaft müssen die afrikanischen Märkte ihre Exportsektoren diversifizieren und Kapazitäts- und Infrastrukturprobleme angehen, während die EU konkrete Unterstützungsmaßnahmen zur Handels- und Entwicklungsförderung auf den Weg bringen sollte.
  • Das Africa Research Institute (ARI) ist eine in London ansässige Non-Profit-Organisation, die seit 2007 über die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Geschehnisse in Subsahara-Afrika berichtet. Mit dem Artikel „10 Things to Watch in 2017“ (28.12.2016) identifiziert das ARI zehn Themen, die die Region in 2017 beschäftigen werden. Neben politischen Turbulenzen in den beiden größten Volkswirtschaften Nigeria und Südafrika werden dies laut ARI u.a. die Wahl des neuen Kommissionsvorsitzenden der Afrikanischen Union und eine nachhaltige Urbanisierung sein.
  • Die Frankfurter Allgemeine Zeitung fasst in ihrem Themenschwerpunkt „Afrika im Umbruch“ Artikel zur wirtschaftlichen und politischen Entwicklung auf dem Kontinent zusammen. Die Artikel befassen sich u.a. mit dem chinesischen und deutschen Engagement vor Ort, mit den Afrikapolitischen Leitlinien der Bundesregierung sowie mit der Themen Landwirtschaft und Korruption.

(Bildnachweise: www.gtai.de, www.brookings.edu, www.giga-hamburg.de, www.africaresearchinstitute.org, www.faz.de)

Diese Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren:

  1. Lesenswert 02/17
  2. Lesenswert 03/13
  3. Lesenswert 12/16
  4. Lesenswert 04/13
  5. Lesenswert 13/16

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Hinweis:
Bitte beachten Sie unsere Blogregeln. Es besteht grundsätzlich kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihres Kommentars. Je nach Inhalt behalten wir uns vor, von einer Veröffentlichung abzusehen. Mit dem Absenden Ihres Kommentars stimmen Sie der Veröffentlichung auf dieser Website zu. Auf Wunsch des Absenders können Kommentare auch wieder gelöscht werden. Bitte senden Sie in diesem Fall eine E-Mail an den Administrator.