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Lesenswert 09/16

Die Vorbereitung eines Auslandsengagements bedarf einer soliden Entscheidungsgrundlage. Die Blog-Serie „Lesenswert“ möchte mit Fundstücken zur Entscheidung beitragen. Unter anderem im Finder-Fokus der Ausgabe 09/16: ein Bericht über die Wirtschaftsentwicklung des Kontinents, Hinweise zur Einfuhr in Kenia sowie ein Lagebericht zu Sambia.

  • unctad_africa_2016Der Bericht “Economic Development in Africa 2016 – Debt Dynamics and Development Finance in Africa” der United Nations Conference on Trade and Development beleuchtet die wirtschaftliche sowie finanzielle Situation des Kontinents vor dem Hintergrund seiner In- und Auslandsverschuldung sowie ihrer Struktur und Zusammensetzung und Verwendung u.a. als alternative Entwicklungsfinanzierung. Final formuliert der Bericht Empfehlungen an die politische Führung der afrikanischen Volkswirtschaften.
  • Germany Trade and Invest, die bundeseigene Außenwirtschaftsförderungsgesellschaft, hat einen Artikel mit dem Titel „Subsahara-Afrika im Sog niedriger Rohstoffpreise“ (08.08.2016) veröffentlicht. Demnach wurde die Wachstumsprognose für den Subkontinent für 2016 von 3,3 auf 1,6 Prozent halbiert, ausländische Direktinvestitionen wurden im letzten Jahr um ein Zehntel zurückgefahren und Investitionen zunehmend im Konsumgüterbereich getätigt. Zurückzuführen sei der wirtschaftliche Abschwung auf den Rohstoffpreisverfall und die u.a. damit verbundene Rezession in den größten Volkswirtschaften Südafrika und Nigeria.
  • dihk_sambiaDer Deutsche Industrie- und Handelskammertag kommentiert und erläutert in seinem monatlichen Newsletter „International Aktuell“ weltweite Entwicklungen mit Relevanz für die deutsche Wirtschaft. Die Juli-Ausgabe mit dem Titel „Sambia: Diversifizierung im Kupferland“ (Juli 2016) widmet sich den aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen in dem südafrikanischen Land sowie seinen Potenzialen und Herausforderungen.

dw_nigeriaDie Deutsche Welle (DW) beschreibt in ihrem Artikel „Handel mit China: Nigeria setzt auf den Yuan“ (16.08.2016) wie ein neues Modell des Währungshandels zwischen Nigeria und China die bilateralen Handelsbeziehungen beleben soll. So wurden Geschäfte mit China bisher in US-Dollar abgewickelt, was für die Beteiligten viele Geldwechsel und Gebühren zur Folge hatte. Ab sofort sollen chinesische Yuan bei der nigerianischen Zentralbank sowie der Gegenwert in nigerianischen Naira bei der Industrial and Commercial Bank of China hinterlegt sein.

gtai_keniaGermany Trade & Invest (GTaI), die bundeseigene Außenwirtschaftsförderungsagentur, ist Herausgeberin des Themenspezials „Basiswissen Einfuhr in Kenia“ (August 2016). Darin gibt sie Hinweise u.a. zur Zollabfertigung, zu Einfuhrzöllen, -lizenzen und Genehmigungen sowie zu Etikettierungsvorschriften, Zertifizierungen, Normen und Standards sowie Einfuhrverboten.

(Bildnachweise: www.unctad.org, www.dihk.de, www.dw.com, www.gtai.de)

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