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Lesenswert 11/16

Die Vorbereitung eines Auslandsengagements bedarf einer soliden Entscheidungsgrundlage. Die Blog-Serie „Lesenswert“ möchte mit Fundstücken zur Entscheidung beitragen. Unter anderem im Finder-Fokus der Ausgabe 11/16: ein Überblick über potenzialträchtige Konsumgütermärkte, ein Hinweis über die Erfordernis einer lokalen Seefrachtimportversicherung für Kenia sowie ein Buch über eine Fahrradreise durch Westafrika.

  • zma_madagaskarDie Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (Auslandshandelskammer, AHK) ist Herausgeberin der “Zielmarktanalyse Dezentrale Energieversorgung in Madagaskar 2016”. Die Publikation bietet neben einem allgemeinen Länderprofil insbesondere eine Analyse der Struktur sowie der Chancen und Herausforderungen des Marktes für dezentrale Energieversorgung (Solar-, Wasser- und Windkraft sowie Biomasse) in Madagaskar. Sie schließt mit Profilen von Marktakteuren, Anlaufstellen und potenziellen Kunden.
  • coffeetogoIn seinem Buch „Ein Coffee to Go in Togo“ berichtet Markus Maria Weber, wie er aus seinem Alltagstrott bei einer großen Unternehmensberatung ausriss, um mit einem Fahrrad ins westafrikanischen Togo zu fahren und eine Tasse Kaffee zu trinken. Dabei erzählt er, wie er 14.037 Kilometer u.a. durch Marokko, Westsahara, Mauretanien, Senegal, Gambia, Guinea, Sierra Leone, Liberia und die Elfenbeinküste bis nach Togo zurückgelegt und welche spannenden Geschichten er dabei erlebt hat. Das Buch ist für 12,95 € beim Conbook-Verlag zu beziehen (Stand: Oktober 2016).
  • Germany Trade and Invest, die bundeseigene Außenwirtschaftsförderungsgesellschaft, hat einen Artikel mit dem Titel „Kenias Importeure müssen Seefracht ab 2017 lokal versichern“ (12.10.2016) veröffentlicht. Demnach sollen kenianische Importeure ab dem 01.01.2017 Versicherungspolicen für Seefrachten nur noch bei inländischen Anbietern kaufen dürfen, um den Umsatz lokaler Anbieter von Seefrachtversicherungen zu steigern. So wird künftig durch die Zollbehörden der Nachweis der Importeure über eine lokale Versicherung als Voraussetzung zur Freigabe aus dem Zoll überprüft.
  • africa_remapDie „Africa 2030: Roadmap for a Renewable Energy Future“ der International Renewable Energy Agency (IRENA) beurteilt Angebot, Nachfrage sowie Potenzial und Perspektiven erneuerbarer Energien in Afrika. Demnach steigt der Energiebedarf des Kontinents bis 2030 um 50 %. Dabei bieten Energieträger wie Biomasse, Sonne, Wasser und Wind große Chancen. Der Kontinent könnte laut IRENA bis 2030 fast ein Viertel seines Energiebedarfs (etwa 22 %; aktuell 5 %) aus erneuerbaren Energien decken.

Bildnachweise: (www.conbook-verlag.de, www.suedafrika.ahk.de, www.nielsen.com, www.irena.org)

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