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Lesenswert 11/17

Die Vorbereitung eines Auslandsengagements bedarf einer soliden Entscheidungsgrundlage. Die Blog-Serie „Lesenswert“ möchte mit Fundstücken zur Entscheidung beitragen. Unter anderem im Finder-Fokus der Ausgabe 11/17: eine Rohstoffstudie über 31 afrikanische Länder, ein Report über die Reisefreiheit innerhalb Afrikas und ein Überblick über wichtige Verbrauchermärkte des Subkontinents.

  • Die Ausgabe 5/2017 des Wirtschaftsmagazins „markets International“ der bundeseigenen Außenwirtschaftsförderungsagentur Germany Trade & Invest (GTaI) mit dem Schwerpunktthema „Made in Africa“ widmet sich den aktuell für deutsche Unternehmen besonders chancenträchtigen Wirtschaftssektoren. Neben der Energiewirtschaft in Westafrika, sind das der private Konsum in Ostafrika sowie der Gesundheitssektor im südlichen Afrika, so die Experten der GTaI. Das Magazin ist kostenfrei als Print- oder als PDF-Variante zu beziehen unter www.gtai.de/markets-digital.
  • Das Netzwerk Bergbauwirtschaft der EnergieAgentur.NRW und die Deutsche Rohstoffagentur sind Verfasser der Studie „Rohstoffe Subsahara“ (Juni 2017). Sie befasst sich mit dem aktuellen Stand und den künftigen Entwicklungen der Rohstoffsektoren von 31 Ländern Subsahara-Afrikas. Demnach bietet die Region ein enormes Potenzial an Energierohstoffen, Metallen und Industriemineralien. Zudem soll der Bergbau eine Schlüsselrolle in der notwendigen wirtschaftlichen Entwicklung des Kontinents spielen, so der Bericht.
  • Die Marktforschungsgesellschaft Nielsen ist Herausgeberin der Publikation „Africa’s Prospects – Macro, Business, Consumer and Retail Indicators (Edition 4 – Quarter 1, 2017)„ (Mai 2017). Die seit August 2015 in unregelmäßigen Abständen erscheinende Publikation vergleicht die potenzialträchtigsten Märkte Subsahara-Afrikas anhand von Einzelhandels- und Verbraucherinformationen sowie Daten zu geschäftlichen und makroökonomischen Rahmenbedingungen. Laut der aktuellen, vierten Ausgabe bieten derzeit insbesondere Kenia, die Elfenbeinküste, Tansania und Südafrika gute Geschäftschancen.
  • Die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) ist Herausgeberin des „Africa Visa Openness Report“ (2017). Der in der zweiten Auflage erschienene Report untersucht in welchem Maß sich die afrikanischen Staaten gegenseitig Reisefreiheit zugestehen. Demnach benötigen Afrikaner für 54 % der Staaten ihres Kontinents ein Visum. Für 24 % der afrikanischen Länder erhalten sie ein Visum bei der Einreise. Lediglich 22 % der Staaten Afrikas erlauben den Bürgern des Kontinents eine Einreise ohne Visum. 13 von 55 Staaten bieten ein elektronisches Visum an. 
  • infoDev, eine Initiative der Weltbankgruppe, die Gründer in Entwicklungsländern unterstützt, berichtet in ihrem Artikel „Start-Up in Ghana Turns Waste into Cooking Gas“ (12.10.2017) über den jungen Ghanaer Enoch Kofi Boadu, der ein dezentrales System zur Aufbereitung von organischen Haushaltsabfällen zu Biogas und Dünger entwickelt hat. Das System kann bis zu 70 % des Gasbedarfs einer Familie zum Kochen decken und soll sich auch für den Einsatz in Gemeinden und Städten eignen, so Boadu.

(Bildnachweise: www.gtai.de, www.energieagentur.nrw, www.nielsen.com, www.afdb.org, www.infodev.org)

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