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Lesenswert 10/18

Die Vorbereitung eines Auslandsengagements bedarf einer soliden Entscheidungsgrundlage. Die Blog-Serie „Lesenswert“ möchte mit Fundstücken zur Entscheidung beitragen. Unter anderem im Finder-Fokus der Ausgabe 10/18: ein Einblick in die Gesundheitsmärkte Afrikas, eine Energiemarktanalyse der Kapverden und ein Artikel über die einflussreichste Familie Angolas.

  • Germany Trade & Invest (GTaI), die Außenwirtschaftsförderungsgesellschaft des Bundes, ist Herausgeberin der Studie „Gesundheitsmärkte in Afrika: Exportchancen für die deutsche Medizintechnik“ (2018/2019). Sie beleuchtet welche Wachstumsfaktoren die Gesundheitsmärkte in Afrika gerade attraktiv machen und wie diese insbesondere durch deutsche Unternehmen erschlossen werden können. Daneben werden die aktuellen Entwicklungen in den Märkten Ägypten, Ghana, Kenia, Nigeria und Südafrika näher beleuchtet, die aktuell durch staatliche Bemühungen die Krankenversicherungssysteme ausbauen, so die GTaI.
  • Die Deutsch-Portugiesische Industrie- und Handelskammer (Auslandshandelskammer, AHK) ist Herausgeberin der Marktanalyse “Kap Verde: Energieeffizienz unter Einbindung erneuerbarer Energien im Tourismussektor und in der Industrie” (Februar 2018). Die Publikation bietet neben einem allgemeinen Länderprofil insbesondere eine Untersuchung der Struktur sowie der Chancen und Herausforderungen dieses Marktes in dem westafrikanischen Inselstaat. Sie vermittelt zudem Empfehlungen für den Markteinstieg und Profile von Marktakteuren, Anlaufstellen und potenziellen Kunden.
  • Die Deutsche Welle (DW) berichtet in dem Artikel „Angola: Der tiefe Fall des dos-Santos Clans“ (26.09.2018) über die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Rückschläge der einflussreichsten Familie Angolas. Erst die Abwahl des ehemaligen Präsidenten José Eduardo dos Santos im letzten Jahr. Nun sitzt sein Sohn in Untersuchungshaft. Und auch die älteste Tochter und reichste Frau Afrikas, Isabel dos Santos, steht im Fadenkreuz der angolanischen Justiz, so die Korrespondenten der DW.
  • Die seit 1960 in London herausgegebene „Africa Confidential“ widmet sich den wichtigsten politischen, wirtschaftlichen und sicherheitsrelevanten Entwicklungen des afrikanischen Kontinents. Sie erscheint zwei- bis dreimal im Monat. Die Publikation ist generell kostenpflichtig. Einige wenige Artikel daraus kann man online nach vorheriger Registrierung kostenfrei lesen. Für alle anderen Artikel gibt es unterschiedliche Abrechnungsmodelle. Ein Einzelabruf eines Artikels kostet umgerechnet etwa 23 Euro, ein Jahresabonnement kostet etwa 1.000 Euro (Stand: Oktober 2018).
  • Die Publikation „African Affairs“ wird von der Royal African Society der britischen Oxford Universität vierteljährlich herausgegeben. Die interdisziplinäre Fachzeitschrift widmet sich schwerpunktmäßig der Politik und den internationalen Beziehungen Subsahara-Afrikas. Daneben werden Themen aus der Anthropologie, Soziologie und Wirtschaft sowie Geschichte, Literatur, Kunst und Musik beleuchtet. Die Print-Publikation und der Zugang zur gleichnamigen Online-Plattform kosten zwischen 500 und knapp 900 Euro im Jahr, je nach Abonnement (Stand: Oktober 2018).

(Bildnachweise: www.gtai.de, www.german-energy-solutions.de, www.dw.com, www.africa-confidential.com, www.academic.oup.com)

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