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Lesenswert 13/18

Die Vorbereitung eines Auslandsengagements bedarf einer soliden Entscheidungsgrundlage. Die Blog-Serie „Lesenswert“ möchte mit Fundstücken zur Entscheidung beitragen. Unter anderem im Finder-Fokus der Ausgabe 13/18: ein Artikel über die Besteuerung des Internets in Afrika, ein Videobeitrag zur re:publica in Ghana sowie ein Report über ausländische Direktinvestitionen in Afrika.

  • Die Wirtschaftsprüfungs- und -beratungsgesellschaft Ernst & Young ist Verfasserin der Publikation „Africa Attractiveness Program 2018 – Turning tides„ (Oktober 2018). Sie beleuchtet u.a. den derzeitigen Bestand ausländischer Direktinvestitionen sowie die Attraktivität des Kontinents als Investitionsstandort für ausländische Unternehmen nach Einschätzung lokaler und internationaler Entscheidungsträger. Demnach waren Südafrika, Marokko, Kenia, Nigeria und Äthiopien 2017 die Top-Empfängerländer von ausländischem Kapital. Die höchsten Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete mit 288 Prozent Äthiopien, gefolgt von Simbabwe mit 86 und Kenia mit 68 Prozent. Folglich hat Ostafrika auch im regionalen Vergleich das Rennen gemacht.
  • Die Deutsche Welle ist Herausgeberin des Artikels „Wie afrikanische Staaten das Internet besteuern wollen“ (07.12.18). Demnach ziehen afrikanische Regierungen aus den auf dem Kontinent immer populärer werdenden Internetmedien einen staatlichen Nutzen und erheben Internetsteuern. So gibt es bspw. in Tansania seit März eine neue Steuer für Blogger zur Veröffentlichung von Online-Beiträgen. Bei den Steuern gehe es nicht nur um Geld, sondern auch um Kontrolle, so die Korrespondenten der DW.
  • Der Bundesanzeiger-Verlag ist Herausgeber des zweiteiligen Artikels mit dem Titel „Afrika: Marktchancen für deutsche Unternehmen“ (30.11.2018). Neben einer allgemeinen geographischen Einordnung, beleuchtet der Artikel die Herausforderungen und Chancen der Region Subsahara-Afrika. Er befasst sich zudem mit der Marktauswahl und Marktpotenzialen sowie mit den Kaufentscheidungen, Preissensibilitäten und der Markentreue afrikanischer Kunden. Der zweite Teil des Artikels soll Januar 2019 veröffentlicht werden.
  • Germany Trade & Invest (GTaI), die Außenwirtschaftsförderungsagentur der Bundesrepublik Deutschland, ist Herausgeberin der Publikation „Branche kompakt: Nigerias Pharmamarkt leidet unter der Wirtschaftskrise“ (13.12.2018). Demnach hat der Absatz von Pharmazeutika in Nigeria durch die Wirtschaftskrise deutlich abgenommen. Dennoch sei Marktexperten zufolge für die kommenden Jahre mit einer Zunahme zu rechnen, da die Absatzmärkte für Medikamente wachsen. Allerdings seien nur wenige Marktinformationen vorhanden und lokale Distributoren nicht immer leicht zu finden,so die GTaI.
  • titel, thesen, temperamente (ttt)- das Kulturmagazin des ARD berichtete in dem Beitrag „re:publica Accra – Die digitale Revolution in Afrika“ (09.12.2018) über das Digitalfestival re:publica, das im Dezember 2018 zum ersten Mal in Afrika stattfand. ttt ist kurz vor Beginn der re:publica nach Ghana gereist, um erfolgreiche afrikanische Startups und Tech-Unternehmen vorzustellen, die im Rahmen der re:publica eine Rolle spielen und mit ihren Ideen und Unternehmen vor Ort Jobs und Mehrwerte schaffen.

(Bildnachweise: www.ey.com, www.dw.com, www.bundesanzeiger-verlag.de, www.gtai.de, www.ard.de)

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