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Lesenswert 03/21

Die Vorbereitung eines Auslandsengagements bedarf einer soliden Entscheidungsgrundlage. Die Blog-Serie „Lesenswert“ möchte mit Fundstücken zur Entscheidung beitragen. Unter anderem im Finder-Fokus der Ausgabe 03/21: ein Leitfaden über Chancen in Marokko, ein Bericht über die Lebensmittelverarbeitung in Westafrika und eine Untersuchung der Finanzierung afrikanischer Startups.

  • Germany Trade and Invest (GTaI), die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und die Deutsche Industrie- und Handelskammer in Marokko (AHK) sind Herausgeber der Publikation „Neue Märkte – Neue Chancen: Marokko“ (2021). Sie enthält allgemeine Landesinformationen, Wirtschaftsdaten sowie Angaben über Investitionsklima und -risiken und Einblicke in ausgesuchte Branchen. Tipps für die Geschäftspraxis, Informationen über die Einfuhrverfahren sowie Kontakte zu Förder- und Beratungseinrichtungen runden das Angebot ab. Die kostenlose Publikation kann auch nach Registrierung (kostenfrei) von der GTaI-Webseite heruntergeladen werden.
  • Zum sechsten Mal hat die Informationsplattform für Technologie und Startups Disrupt Africa den „African Tech Startups Funding Report“ (2020) herausgegeben. Der Bericht untersucht die Investitionstätigkeit in der Startup-Szene in sechs afrikanischen Ländern und 13 Branchen darunter Fintech und E-Commerce. Demnach sicherten sich 2020 knapp 400 Unternehmen Investitionen in Höhe von 700 Millionen US-Dollar. Kenia, Nigeria, Südafrika und Ägypten sind die wichtigsten Investitionsziele auf dem Kontinent. Fintech der dominierende Sektor.
  • Germany Trade & Invest hat in Zusammenarbeit mit den Auslandshandelskammern in Ghana und Nigeria „Westafrika: Lebensmittelverarbeitung in Ghana, Nigeria, Côte d’Ivoire und Senegal“ (2020/21) eine neue Studie zu Geschäftschancen in den Lebensmittelindustrien in den westafrikanischen Ländern herausgegeben. Die Studie beleuchtet den Istzustand in den Märkten und zeigt wo die Investitions- und Zulieferchancen, insbesondere für kleine und mittelständische deutsche Unternehmen, liegen.
  • Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist Herausgeberin der Studie Milch- und Fleischwirtschaft in den afrikanischen Reformpartnerländern“ (09/2020) zum Stand und zu den Perspektiven der Milch- und Fleischwirtschaft in Äthiopien, Côte d‘Ivoire, Ghana, Marokko, Senegal und Tunesien. Sie zeigt, dass die Nachfrage nach Milch und Fleisch in den letzten Jahren überproportional zunimmt – besonders in urbanen Zentren und bei besser situierten Afrikanern. Die Studie und weitere Informationen gibt es bei der Agentur für Wirtschaft & Entwicklung (AWE).
  • Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG) berichtet in dem Artikel „Shoe production in Kenya provides career prospects“ (06.01.21) über das Engagement des deutschen Unternehmens Josef Seibel Schuhfabrik GmbH in Ukunda, Kenia. Das Familienunternehmen hat eine Produktionsstätte für die Lederverarbeitung errichtet und produziert u.a. Lederschuhe für Schuluniformen. Neben der Produktion bildet das Unternehmen vor Ort zertifizierte Lederverarbeiter und Industrieschuhmacher aus.

(Bildnachweise: gtai.de, disrupt-africa.com, giz.de, deginvest.de)

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