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Lesenswert 03/22

Die Vorbereitung eines Auslandsengagements bedarf einer soliden Entscheidungsgrundlage. Die Blog-Serie „Lesenswert“ möchte mit Fundstücken zur Entscheidung beitragen. Unter anderem im Finder-Fokus der Ausgabe 03/22: ein Leitfaden für Engagements in Uganda, ein Artikel über Afrikas mögliche Rolle in der künftigen Energieversorgung der EU und ein Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Lage des Kontinents. 

  • Die Deutsche Welle (DW) beleuchtet in dem Artikel “Erdgas für Europa: Afrika rückt nach” (03.03.2022), welche Rolle Afrika für die zukünftige Versorgung Europas mit Erdgasimporten spielen könnte. Die EU schaue gerade vor allem vor dem Hintergrund des Russland-Ukraine-Konfliktes verstärkt nach Afrika, das zumindest mittelfristig die russischen Gaslieferungen übernehmen könnte. Insbesondere die nordafrikanischen Länder, der Niger und Nigeria spielen dabei eine große Rolle, so die DW.
  • Die Delegation der Deutschen Wirtschaft für Ostafrika (AHK), die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und Germany Trade and Invest (GTaI) sind Herausgeber der Publikation „Neue Märkte – Neue Chancen Uganda“ (02/2022). Diese enthält allgemeine Landesinformationen, Wirtschaftsdaten sowie Angaben über das Investitionsklima, die Investitionsrisiken und Einblicke in ausgesuchte Branchen. Tipps für die Geschäftspraxis, Informationen über die Einfuhrverfahren sowie Kontakte zu Förder- und Beratungseinrichtungen runden das Angebot ab. Die kostenlose Publikation kann nach Registrierung (kostenfrei) von der GTaI-Webseite heruntergeladen werden.
  • Im Interview “Lieferketten: Sourcing im südlichen Afrika” (10.03.2022) mit dem Africa Business Guide stellt Timo Pleyer, Leiter des Kompetenzzentrums Sourcing an der Deutschen Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (Auslandshandelskammer, AHK, vor, wie das Kompetenzzentrum lokale Produzenten bei ihrer Integration in europäische Liefer- und Wertschöpfungsketten unterstützt und warum deutsche Einkäufer die Region stärker in den Blick nehmen sollten.
  • Germany Trade and Invest (GTaI) berichtet in dem Artikel “Europäische Union beschließt Förderpläne für Subsahara-Afrika” (04.03.2022) über geplante Maßnahmen der EU zur Unterstützung des Subkontinents in den Jahren 2021 bis 2027 mit fast 30 Milliarden Euro. Schwerpunkte des Förderpaketes liegen in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, wirtschaftliche Entwicklung und Rechtsstaatlichkeit. Welche Maßnahmen, welche Länder Afrikas konkret betreffen, fasst die GTaI im Artikel zusammen.
  • Africa’s Pulse: An Analysis of Issues Shaping Africa’s Economic Future“ (Ausgabe 24, Oktober 2021) ist eine seit Anfang 2012 halbjährlich erscheinende Veröffentlichung der Weltbank, die sich mit der Analyse der kurzfristigen makroökonomischen Aussichten für Subsahara-Afrika befasst. Jede Ausgabe widmet sich zudem einem Schwerpunktthema, das eine besondere Herausforderung für den Kontinent bedeutet. In der aktuellen Ausgabe sind das der Klimawandel und die damit einhergehenden Chancen umweltfreundliche Technologien zu entwickeln, um das Energieproblem des Kontinents zu lösen und gleichzeitig nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen.

(Bildnachweise: dw.com, kenia.ahk.de, africa-business-guide.de, gtai.de, worldbank.org)

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