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Rohstoffe: Neue Adresse im südlichen Afrika

Deutsche Unternehmen erhalten mit dem in Johannesburg gegründeten Kompetenzzentrum „Bergbau und Rohstoffe“ eine Anlaufstelle mit Blick auf die sich in den südafrikanischen Ländern ergebenden Chancen. Vor allem vier Märkte stehen im Fokus der Arbeit des Zentrums, das mit einem Bündel an Maßnahmen die Rohstoffversorgung unterstützen soll und die sich vor Ort ergebenden Geschäftsmöglichkeiten im Visier hat.

Sowohl in Südafrika als auch in der Demokratischen Republik (DR) Kongo, in Sambia und in Simbabwe gehört der Bergbau zu den bedeutendsten Industrien. Diese Märkte rücken als Lieferanten von Rohstoffen wie Diamanten, Chrom, Eisenerz, Gold, Kobalt, Kohle, Kupfer, Mangan, und Platin noch stärker in den Brennpunkt des Interesses. Aber nicht nur als strategisch wichtige Lieferquellen sind diese Länder interessant. Chancen ergeben sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Erkundung bis Verarbeitung.

Produktion der bedeutendsten Rohstoffe in Südafrika

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Das im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie errichtete Kompetenzzentrum „Bergbau und Rohstoffe“ soll deutsche Unternehmen unterstützen, dieses Potenzial in nicht einfachen Märkten für sich nutzbar zu machen. Dabei greift man auf die Expertise und die Kontakte der Deutschen Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK südliches Afrika) zurück, die die Führung des Zentrums übernommen hat.

  • dera_gtai_suedafrikaGermany Trade & Invest (gtai) hat in Zusammenarbeit mit der AHK südliches Afrika und der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) die Studie „Südafrika – Möglichkeiten deutscher Unternehmen für ein Engagement im südafrikanischen Rohstoffsektor“ veröffentlicht. Die Publikation schildert die Rohstoffsituation und analysiert den Bergbausektor, präsentiert aktuelle Projekte unter Beschreibung der Rahmenbedingungen und stellt Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten vor. Die Studie kann über die Website der gtai erworben werden.

Das Zentrum konzentriert sich unter anderem auf die Schaffung stärkerer Markttransparenz. Die vier Schwerpunktmärkte DR Kongo, Sambia, Südafrika und Simbabwe sollen kontinuierlich beobachtet sowie analysiert und die entsprechenden Auswertungen veröffentlicht werden. Daneben vermittelt das Zentrum Geschäftspartner und unterstützt Unternehmen beratend und organisatorisch beim Engagement in den Märkten des südlichen Afrikas.

Kontakt: Lea Heidemann, AHK südliches Afrika, Tel.: 0027 11 486-2775; E-Mail: lheidemann@germanchamber.co.za, Internet: www.germanchamber.co.za.

(Bildnachweise: Sasol – www.mediaclubsouthafrica.com und www.deutsche-rohstoffagentur.de)

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