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Lesenswert 13/17

Die Vorbereitung eines Auslandsengagements bedarf einer soliden Entscheidungsgrundlage. Die Blog-Serie „Lesenswert“ möchte mit Fundstücken zur Entscheidung beitragen. Unter anderem im Finder-Fokus der Ausgabe 13/17: ein Wirtschaftsführer über Tansania, ein Artikel über aktuelle Chancen in Landwirtschaft und Nahrungsmittelverarbeitung in der Region sowie eine Einschätzung zur aktuellen politischen Situation Südafrikas.

  • Die bundeseigene Außenwirtschaftsförderungsagentur Germany Trade & Invest (GTaI) beleuchtet unter dem Titel „Zahlreiche Nahrungsmittel- und Landwirtschaftsprojekte in Afrika“ (15.12.2017) u.a. die Chancen im Bereich der Nahrungsmittelverarbeitung und bei der Lieferung von Landtechnik auf dem Kontinent. So versuchen viele Länder die Importabhängigkeit von Nahrungsmitteln zu reduzieren und Exporte nach Europa auszuweiten, so die GTaI.
  • Die 15. Ausgabe des von der Weltbank herausgegebenen Berichts „Doing Business – Sub-Saharan Africa (SSA)“ (2018) analysiert und bewertet für 48 Staaten Subsahara-Afrikas die jeweiligen gesetzlichen Rahmenbedingungen für ein unternehmerisches Engagements von der Gründung, über den Betrieb bis hin zur möglichen Schließung eines Unternehmens. Die in der Region besten Rahmenbedingungen für Geschäfte bieten derzeit Mauritius, Ruanda und Kenia. Die für 190 Staaten jährlich erscheinenden ,,Doing Business”-Berichte sind kostenfrei (Stand: Dezember 2017).
  • Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und Germany Trade and Invest (GTaI) sind Herausgeber der Publikation „Neue Märkte – Neue Chancen: Tansania“ (2017). Diese enthält allgemeine Landesinformationen, Wirtschaftsdaten sowie Angaben über das Investitionsklima, die Investitionsrisiken und Einblicke in ausgesuchte Branchen. Tipps für die Geschäftspraxis, Informationen über die Einfuhrverfahren sowie Kontakte zu Förder- und Beratungseinrichtungen runden das Angebot ab. Die kostenlose Publikation kann nach Registrierung (kostenfrei) von der GTaI-Webseite heruntergeladen werden.
  • Die Weltbankgruppe ist Herausgeberin des „World Development Report“ (2018) mit dem Titel „Learning to Realize Education’s Promise“. Der erste Report der Reihe, der sich vorwiegend dem Thema Bildung widmet, warnt vor einer globalen Lernkrise, die insbesondere die Entwicklungs- und Schwellenländer betrifft. Demnach sind Kinder auch nach mehreren Schuljahren nicht in der Lage zu lesen, zu schreiben oder einfache mathematische Aufgaben zu lösen. In Subsahara-Afrika erreichen lediglich 7 Prozent der Grundschüler im Lesen und 14 Prozent in der Mathematik die Mindestkompetenzschwelle. Diese Bildungsdefizite beeinflussen die beruflichen Perspektiven der Kinder der Region negativ, so der Bericht.
  • Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag kommentiert und erläutert in seinem monatlichen Newsletter „International Aktuell“ weltweite Entwicklungen mit Relevanz für die deutsche Wirtschaft. Die Dezember-Ausgabe mit dem Titel „Quo vadis, Südafrika? Cyril Ramaphosa neuer Vorsitzender des African National Congress (ANC)“ (20.12.2017) widmet sich der Wahl des neuen Parteivorsitzenden der südafrikanischen Regierungspartei African National Congress (ANC) im Rahmen der 54. Nationalkonferenz. Das Ergebnis dieses Parteitages ist richtungweisend für die Zukunft der Partei und auch für die politische Entwicklung Südafrikas, so der DIHK.

(Bildnachweise: www.gtai.de, www.doingbusiness.org, www.giz.de, www.worldbank.org, www.dihk.de)

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